Die Arche setzt neue Segel!
Im Juli 1944 gründete Peter Schifferli in Zürich die »Verlags AG Die Arche« - ein literarisches Rettungsboot inmitten eines auch geistig verwüsteten Europa.
Sieben Jahrzehnte sind seither vergangen. Viele berühmte Autoren waren an Bord der Arche, vieles hat sich im Laufe der Jahre verändert. Mit neuem Logo und unter dem Motto »lesen leben« hat sich der Verlag nun neu positioniert. Modern und kosmopolitisch richtet sich das Programm an alle, die sich in einer Zeit des Umbruchs und der Überinformation nach Orientierung und Nachhaltigkeit sehnen. Damit knüpft der Verlag auch wieder an seine lange Tradition an - und legt großen Wert auf eine besonders schöne und naturbewusste Ausstattung der Bücher.
Wir wünschen Ihnen schon jetzt viel Freude mit dem neu gestalteten Arche-Programm, dessen erste Titel im März 2014 erscheinen.
Ab März 2014 bei Arche


Im März erscheint der erschütternde Dokumentarroman Und im Wienerwald stehen noch immer die Bäume der schwedischen Journalistin Elisabeth Asbrink. Er erzählt vom Schicksal einer jüdischen Familie aus Wien und der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem Sohn der Familie Otto Ullmann und IKEA-Gründer Ingvar Kamprad während der Nazi-Zeit.
Mit Mon cher Albert von Abel Paul Pitous und Der ausgewanderte Autor von Ha Jin feiern Die kleinen Bücher der Arche ihr Comeback - fein, schmal, klug, schön und ideal zum Verschenken.
Freuen Sie sich außerdem auf einen neuen Roman von Margaret Forster. In Das dunkle Kind erzählt sie von der dunklen, rätselhaften Seite der Kinderseele.
Albert Camus zum 100. Geburtstag
Camus: Hochzeit des Lichts
»Im Licht des Südens glaubt Camus die Welt noch einmal wie am ersten Tag sehen zu können, befreit vom Zellophanpapier, in das man in Europa alles Lebendige verpackt hat. (…) Sein vielleicht schönstes Buch.« (Iris Radisch, DIE ZEIT)
Albert Camus, der große Philosoph, Schriftsteller und Nobelpreisträger wäre im November 2013 hundert Jahre alt geworden. Die zu diesem Anlass in einem Band versammelten Essays Hochzeit des Lichts und Heimkehr nach Tipasa nehmen in seinem umfangreichen Werk einen Ausnahmestellung ein. Sie sind zeitlose Liebeserklärungen an seine Heimat Algerien.
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John Boyne: Der freundliche Mr Crippen
Die Geschichte eines Mörders
Im Sommer 1910 steht Scotland Yard vor einem unlösbaren Fall: Im Haus des allseits beliebten Dr. Hawley Crippen wird die Leiche seiner Frau gefunden, er selbst ist spurlos verschwunden. In seinem neuen Buch erzählt John Boyne von der spannenden Jagd nach einem Mörder und seiner Komplizin, die sich im Jahr 1910 wirklich so zugetragen hat.
Linda Benedikt: Eine kurze Geschichte vom Sterben
Der bewegende Abschied einer Tochter von ihrer Mutter
Eine Tochter begleitet ihre Mutter beim Sterben. Was beiden bleibt, ist eine letzte kurze Woche. Auf engstem Raum, in einem Krankenhauszimmer. Linda Benedikts Prosadebüt Eine kurze Geschichte vom Sterben ist ein ergreifender Monolog über das Abschiednehmen und eine schmerzhafte Liebeserklärung zugleich. Ein zartes, intensives Stück Literatur über eine zutiefst menschliche Erfahrung.
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