Kate Hamer

Das Mädchen,

das rückwärts ging

Das Buch

Kate Hamer
Das Mädchen, das rückwärts ging

Roman
Deutsche Erstausgabe
Aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit
Originaltitel: The Girl in the Red Coat
Ca. 400 Seiten
Broschur mit Verschlussklappe
16,99 € [D] / 17,50 € [A] / 23,50 € [sFr.]
ISBN 978-3-7160-2724-0

April 2015

Zeitgleich erscheint das Hörbuch bei GoyaLiT aus dem Hause Jumbo
Gesprochen von Julia Nachtmann und Katinka Kultscher
ca. 19,99 € [D]; ISBN 978-3-8337-3378-9

 

Eine Mutter, die nach ihrer Tochter sucht und ein Kind, das seinen eigenen, ungewöhnlichen Weg gehen muss - berührend, fesselnd und voller Liebe erzählt.

Im englischen Norfolk geht ein Mädchen verloren. Wie vom Erdboden verschluckt scheint die achtjährige Carmel, als während eines Geschichten-Festivals plötzlich dichter Küstennebel aufzieht. Es gibt keine Spuren, niemand hat sie gesehen, die Polizei tappt im Dunkeln.

Carmels Mutter Beth gibt sich voller Verzweiflung selbst die Schuld: Warum hat sie Carmel nur für einen kurzen Moment aus den Augen gelassen? Hat sie Signale übersehen nach der Trennung vom Vater, sich nicht genug beschäftigt mit ihrem einzigen Kind?
Carmel ist ein besonderes Mädchen: Sensibel und reifer als andere in ihrem Alter verhält sie sich oft rätselhaft, wirkt abwesend und hat die Neigung, sich selbstständig zu machen.

Zwischen Hoffnung und Ohnmacht sucht Carmels Mutter überall nach ihr. Schritt für Schritt geht sie dabei zurück in der gemeinsamen Zeit, jede Kleinigkeit zählt.
Für Carmel beginnt währenddessen eine lange und ungewöhnliche Reise, die ihr Leben verändert und die Frage aufwirft, wer sie ist und wohin sie gehört.

Spannend bis zur letzten Zeile erzählen Beth und Carmel im Wechsel diese zutiefst bewegende Geschichte über ein nicht immer einfaches Verhältnis: über das zwischen Mutter und Tochter, geprägt von Liebe und Hoffnung, von Fürsorge und dem Bedürfnis nach Eigenständigkeit, von Nähe und Verlust, von Aufbruch und Rückkehr.

»Ich wollte von der Wirklichkeit des modernen Familienlebens erzählen, nicht von Idealzuständen. Die Geschichte trägt einen in eine Richtung, die man nicht erwartet. ich wollte den Leser überraschen.«

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