"Kreisler, der Kabarettist und Virtuose der Zwischentöne, der Wortkünstler und Plauderer, besitzt Ironie, verfügt über Witz, Sarkasmus und Humor. (
) Nun hat er ein neues Buch geschrieben. Es heißt 'Letzte Lieder' und ist eine Autobiografie. Sie soll kein Erinnerungsband sein, sagt er, sondern von seinen Gefühlen, seinen Meinungen, seiner Philosophie erzählen."
Jacques Schuster, DIE WELT
"Der Chansonnier, Kabarettist, Dichter und Schriftsteller erzählte von seinem heimatlosen Leben, spottete über Wien, Berlin und New York. (
) 'Letzte Lieder' sind die Lebensansichten eines Künstlers, der sich auf eine ganz bestimmte Art verkannt fühlt."
Elias Kreuzmair, Die Tageszeitung
"Seine Autobiografie hat der Kabarettist und Schwarzhumorist Georg Kreisler, 87, jetzt vorgelegt. (
) Kreisler beschreibt in seiner Autobiografie die Ereignisse in seiner bitter-humorigen Erzählweise."
Susanne Beyer, Der Spiegel
"Selten hat man ein derart existenzielles Lebensfazit gelesen. Frei von jeder Selbststilisierung ist sein Erinnerungsbuch nicht weniger als ein gewaltiger Paukenschlag. (
) Kreisler ist es gelungen. Er hat mit seinen Letzten Liedern ein großartiges, wenn auch sehr trauriges Buch der Erinnerung verfasst."
Philipp Engel, Jüdische Allgemeine
"Wenn Georg Kreisler seine Autobiografie vorlegt, dann ist die ebenso beißend, wie seine Chansons es sind. 'Letzte Lieder' ein unnachsichtiges, trauriges, elegantes Buch. (
) Nach diesen letzten wollen wir aber noch ein paar Folgen mit allerletzten Liedern von Kreisler haben, in Versen und in Prosa, mit der melancholischen Intelligenz, dem anarchischen Übermut, dem philosophischen Witz, die wir an ihm so bewundern, gleich übrigens, in welchem Genre, welcher Kunstform er sich betätigt."
Karl-Markus Gauß, Die Presse
"Begeisterter Empfang für eine Legende, einen Großmeister der deutschen Sprache: Georg Kreisler, Kabarettist, Sprachkünstler, Träumer und Opernkomponist, las - inzwischen 87 Jahre alt - aus seinem neuen Buch 'Letzte Lieder'. Eine Stunde lang lauschten rund 300 Zuhörer dem unverkennbar wienerisch gefärbten Klang seiner aus mehr als 300 Kabarettsongs bekannten Aussprache (...) Kreisler zieht eine Bilanz seines Lebens, atemberaubend bissig, bitterböse, hart in der Sache, zart im Herbeiwünschen von Lebensglück, und dabei zum Lachen komisch."
Hamburger Abendblatt
"Wer Georg Kreislers Autobiografie liest, dem fällt es schwer, das Leben des Bösliederschreibers, des Opern-, Stücke- und Romaneschreibers aus Wien nicht als permanente Flucht zu lesen."
Michael Werner, Stuttgarter Zeitung
"Der Altmeister der Satire und Ironie. (
) Vielmehr philosophiert er über Europa, das eines Tages 'ex- oder implodieren' werde, oder die Einsamkeit des Künstlers. Und über das Identitätsproblem des Exilanten."
Ingeborg Waldinger, Neue Zürcher Zeitung
"Am 6. Juni erhält Georg Kreisler den (...) Hölderlinpreis für sein Lebenswerk. Dass sich zu diversen Kabarettauszeichnungen nun auch eine Ehrung hinzugesellt, die den Namen eines ernsten Dichters trägt, ist eine höhere Weihe für Kreisler. Ein guter Anlass (...) einen großen Poeten zu entdecken, der mit Hölderlin einiges gemeinsam hat."
Andreas Öhler, Rheinischer Merkur
"Emphatisch heimatlos (
) 'Letzte Lieder' ist nicht zuletzt eine Abrechnung mit Berlin, in den Siebzigerjahren eine von Kreislers zahlreichen Wahlheimaten."
Matthias Nöther, Berliner Zeitung
"Im Kern ist 'Letzte Lieder' ein flammendes Plädoyer für Georg Kreislers Kunstphilosophie. (
) Seinen berühmten, scharfzüngigen, bisweilen bitterbösen Humor hat Kreisler derweil nicht verloren. Er blitzt immer wieder in seinen Abrechnungen (
) auf."
Mario Stork, Der Westen
"Eine Autobiografie, wie sie nur von Georg Kreisler stammen kann, mit seinen Erfahrungen (
), mit seinem sarkastischen Wortwitz und seiner sprachmächtigen, sehr reflektierten Nonchalance. (
) Hier schreibt ein erfrischend zornig gebliebener alter Mann, der schlüssig begründen kann, warum er Martin Walser für einen schlechten Autor hält und warum er seit Jahrzehnten immer wieder auf Goethe, Heine oder Nietzsche zurückgreift."
Jens Voskamp, Nürnberger Zeitung
"Vor kurzem hat der Altmeister der Satire, (
) der mit seinen galgenhumorigen und kritischen Chansons bekannt wurde, eine Art Autobiografie veröffentlicht. (
) Derart uneitel kam selten ein autobiografisches Werk daher. Genüsslich breitet Kreisler seine Misserfolge aus."
Antje Rößler, Märkische Allgemeine
"In seiner Autobiografie 'Letzte Lieder' bezieht der Wiener noch einmal kompromisslos Stellung."
Annika Ross, Leipziger Volkszeitung
"Er hat Maßstäbe gesetzt für das literarische Kabarett. Seine Lieder sind bissig, skurril, witzig, nachdenklich, politisch. Sie verstören, verführen, rütteln auf. Sie wurden skandalisiert, verboten oder boykottiert. (
) Georg Kreisler empfindet sich durch und durch als Künstler. Und die Kunst, die er verficht, will Erkenntnisse freilegen, die hinter den Tatsachen liegen. Kunst als Kritik an den Verhältnissen, Kunst als Lebensmittel. Und da sind wir schon mittendrin in Kreislers Versuch über Gott und sein Leben, über seine Wünsche und Träume."
Günter Rohleder, Deutschlandfunk
"Der Alt- und Großmeister der gesungenen Satire (
) Er ist kein 'Aufschreiber', er ist Künstler, und alle Kunst beginnt mit der Form. Die ist hier, kreislertypisch, auch in kein Genrekorsett zu pressen, sondern eine Art Liederzyklus (
) Das alles kommt so leicht daher wie eine Serie delikater amuse-geules und entrées (
) Man vermisst nichts 'Schweres zum Beißen'. Und das eben ist die Kunst dieses virtuosesten unter den lebenden Alchimisten der (deutschen) Sprache: An seiner Leichtigkeit hat man zu knabbern. Und zwar unvorhersehbar."
Pieke Biermann, Deutschlandradio Kultur
"Georg Kreisler ist ein Künstler der alten Garde. Auch in hohem Alter scheint er unermüdlich, schreibt, komponiert, steht auf der Bühne und bleibt gerade deshalb wach, kritisch und präsent. (
) In 'Letzte Lieder' legt er nicht seine Lebensgeschichte, 'sondern eher meine Gedanken, meine Kunstphilosophie, meine Wünsche und Träume' dar. (
) Obwohl Kreisler nach Kritikermeinung einer der besten, tiefsinnigsten und vielseitigsten deutschsprachigen Kabarettisten blieb, wurde ihm der große Erfolg oft verwehrt."
3sat
"Ein schillerndes Buch. Georg Kreisler hat es nicht nötig, es jemandem recht zu machen. Er schreibt, was Feder und Kopf hergeben. (
) Georg Kreisler ist zu alt, um versöhnlich zu sein. Er ist ehrlich, das muss reichen. Es ist genau das, was diesen Mann so unvergleichlich, ja, man möchte sagen, so unersetzlich macht: Der Kreisler hat so viel erlebt und überlebt in seinem Leben, sogar den Hit mit den Tauben, dass er jetzt ganz ungeschminkt das tun kann, was er gut kann. Mit Texten unterhalten. 'Letzte Lieder' ist ein kleines Buch voller heller und dunkler Gedanken, kleine Bosheiten neben hehren Einsichten."
Ocke Bandixen, NDR Info
"Er bewies ein weiteres Mal, dass er sein Publikum zu bannen weiß."
Stephan Lohr, NDR Kultur
"Seine Lieder sind voller Phantasie, Biss, Witz und Nachdenklichkeit."
Günter Rohleder, WDR 3
"Dennoch ist das Buch eine Bereicherung, legt es das Leben einer faszinierenden Persönlichkeit offen und spiegelt die kulturpolitische Landschaft Europas und der USA."
Claudia Friedrich, WDR 5
"Georg Kreisler ist sozusagen eine kulturgeschichtliche Figur, doch das macht den emphatischen Nonkonformisten auch in seinem 87. Jahr als Autor nicht weniger bissig, kritisch und unbequem."
Matthias Nöther, WDR 3
"Keine 'altersweise' Bilanz, sondern eine sarkastische Abrechnung."
RBB
"Kreisler erzählt, ohne chronologische oder thematische Orientierungen zu beachten. Es handelt sich um Bruchstücke eines harten und wilden Lebens."
Radio Darmstadt
