Pressestimmen zu: Bis auf die Knochen

»Bis heute treffen sich die unverwüstlichen Oulipoten regelmäßig, wobei gestorbene Mitglieder wie Italo Calvino, Oskar Pastior oder Georges Perec nicht als ausgeschieden, sondern nur als entschuldigt gelten. (…) Derselbe Perec hat auch 81 Rezepte für Anfänger verfasst, in denen die drei Delikatessen Kalbsbries, Seezunge und Kaninchen auf fast identische Art nur mit minimalen Abweichungen zubereitet werden.«
Jakob Stobel y Serra, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Jürgen Ritte, Wahlpariser, serviert kühne Denkrezepte. (…) Ritte versammelt in seinem Buch auch Rätsel, Geschichten und Gedichte, die meist sehr komisch sind. (…) Das Buch enthält reihenweise Rezepte, die mehr literarischen als praktischen Charakter aufweisen.«
Gero von Randow, DIE ZEIT Literaturbeilage

»Bei allem Unterhaltungswert, den dieses 'Kochbuch, das jeder braucht' ohnehin schon hat, soll ein weiterer Verdienst des Herausgebers, der als Übersetzer, Kritiker und Germanist in Paris lebt, nicht unerwähnt bleiben: Bis auf die Knochen versammelt nicht nur bekannte, sondern auch viele bisher nur an entlegenen Stellen veröffentlichte Texte, die dem deutschsprachigen Publikum erstmals in Übersetzung zugänglich gemacht werden. (…) (Das Buch) erinnert an die grosse Vergangenheit und zeigt die vitale Gegenwart einer der langlebigsten Autorenvereinigungen der Welt.«
Georg Renöckl, NZZ

»Die Entscheidungsstruktur in Organisationen verwandelt Perec – das prominenteste Mitglied der Gruppe Oulipo – in dieser oulipotischen Fingerübung in Literatur«
Hans-Jürgen Heinrichs, Die Presse

»So richtig bekannt ist OuLiPo in Deutschland nicht. Das kann sich ändern, denn der Literaturwissenschaftler Jürgen Ritte hat ein bibliophiles Bändchen mit dem Titel Bis auf die Knochen. Das Kochbuch, das jeder braucht herausgegeben.«
Herbert Heinzelmann, Nürnberger Zeitung

»Ein vor Witz, Komik und Ironie nur so sprühendes Kochbuch.«
Hans-Jürgen Heinrichs, Die Presse

»Wer sich allerdings auf die dadaistische Form einlässt, auf Grammangaben und Tipps zum Anrichten verzichten kann, wird die Herausforderung genießen. (…) Ein Buch für alle, die Experimente in der Sprache, ebenso wie in der Küche schätzen.«
Katrin Starke, Der Nord-Berliner

»Jürgen Ritte ist seit Jahren ein treuer Wegbegleiter von Oulipo und spürt dem Geist dieser seltsamen Autorengruppe nach (…). Ein mehrgängiges Literaturmenü aus Prosa und Lyrik, sozusagen. Bis auf die Knochen ist ein leidenschaftliches Plädoyer für Literatur, die aus dem selbst verordneten Formzwang entsteht – und trotzdem mehr ist als reine Spielerei. (…) (Es ist) eine einmalige Einführung in die spannende Arbeit der »Werkstatt für potentielle Literatur«. Und eins hat man nach der Lektüre des Kochbuchs auf jeden Fall: Appetit auf gute Texte.«
Martin Becker, Deutschlandradio Kultur

»Bis auf die Knochen kann mit viel Witz und Wohlwollen als Kochbuch durchgehen, sein Untertitel Das Kochbuch. Das jeder braucht ist eine köstliche Anmaßung, denn außer ein paar echten Genießern oulipistischer Texte, Bücher, Spinnereien wird sich damit wohl kaum jemand befassen.«
Radio freeFM

»Weil man ein solch außergewöhnlich gutes Buch genauso wenig zerreden sollte wie ein wunder-bares Menü, sage ich einfach – ein schönes Buch zum Schmunzeln, Nachdenken und Nachkochen!!«
www.jesus.de



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Michel Bergmann liest aus seinem Roman Die Teilacher

11.06.13 - 19:00

Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben, Halderstr.6-8, 86150 Augsburg

Eintritt 5,00 / 3,00...